Backround
Ich freue mich dass du mehr über meine Arbeit als zertifizeirte Ernährungsberaterin erfahren möchtest.
In jungen Jahren begeisterten mich schon Hunde jeder Rasse und die damit verbundene Biologie der wölfischen Geschöpfe. Durch unseren ersten Familienhund, einen Yorkshire Terrier, und der Futtermittelunverträglichkeit befasste ich mich schon sehr früh mit dem Thema gesunde und artgerechte Hundeernährung.
Bild meine Yorkshire Terrier Hündin
Indra of Sugar Girl
In den 90iger Jahren wurde das Thema "frische Fütterung" im Allgemeinen noch als sehr exotisch behandelt und alle meinten dass Trockenfutter das Non-Plus-Ultra sei. Schon beim Lesen sämtlicher Futtermitteldeklarationen stellten sich mir als Teenager die Nackenhaare auf und ich war mir sicher das kann nicht gesund sein! Bei Tierärzten wurde ich mit diesem Thema eher belächelt und nie ernst genommen und so bat ich schließlich meine Mutter den Versuch zu starten das Futter für unsere kleine Hündin selbst zu kochen.
Gesagt getan, es wurde verschiedenes rohes Fleisch gekauft. Einen Teil davon mit mehr Fettgehalt, der andere Teil bestand aus magerem Fleisch. Das Fleisch wurde schonend in Brühe gekocht, da Indra rohes Fleisch nicht wirklich fressen wollte. Hinzu kam noch etwas blanciertes Gemüse wie z. B. Karotten, Zucchini, Brokkoli, Fenchel oder Obst in Form von Äpfel, Beeren oder Pfirsich. Das Komplettfutter hatten wir dann portionsweise in der Tiefkühltruhe gelagert und unser kleines "Schleckermäulchen" hat es einfach geliebt. Man konnte sehen wie gut ihr es tat und dass sie nach kurzer Zeit auch kaum noch ein Fertigfutter angerührt hat. - Ja Liebe geht eben durch den Magen.
Der Weg ist das Ziel!
Nach der Futterumstellung meiner kleinen Yorkshire Terrier Hündin verschwanden alle Beschwerden zusehens. Kein Mundgeruch und keine tränenden Augen mehr, die aufgebissenen Pfoten verheilten vollständig und auch ihr Fell war wieder seidig und glänzend. Selbst meine Mutter staunte was die Umstellung der Fütterung mit unserer kleinen süßen Maus gemacht hat. Dies bestätigte mich von Anfang an, dass dies der richtige Weg war. Allerdings hatte all das noch nicht wirklich etwas mit BARF zu tun. Als Indra im Alter von 12 Jahren ihre letzte Reise antrat, kam kurze Zeit später die Beagle Hündin Lucy aus 2. Hand im Alter von 6 Jahren zu uns. Sie war viel zu dick, wie es scheinbar bei vielen Vertretern der Rasse der Fall ist. Sie roch extrem aus dem Maul, ihr Fell war stupf, speckig und nicht gerade in einem guten Zustand. Alles in allem sah sie nicht glücklich und gesund aus.
Bild unserer Beagel Hündin Lucy
Also wurde sie langsam auf frische, rohe und gekochte Zutaten umgestellt und durch die behutsame Reduzierung der Menge pro Mahlzeit hatte Lucy mit normal aktiver Bewegung nach etwa vier Monaten eine Top Figur und erstrahlte in neuem Glanz. Auch ihre angehende Arthrose besserte sich und machte sich kaum noch bemerkbar nachdem wir komplett auf die Fütterung von Getreide verzichtet haben. Ich wusste damals schon dass Getreide entzündliche Prozesse im Körper fördern kann und wieder wurde ich in meinem intuitiven tun positiv bestätigt.
Fütterung mit Konzept
Verschiedene Gesichtspunkte der Fütterung faszinierten mich nach wie vor, sodass ich im Jahr 2009 den gut besuchten BARF-Blog von Nadine Wolf fleißig verfolgte um noch mehr über artgerechte Rohfleischfütterung nach dem Beutetierprinzip und das "BARFen" zu erfahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits meine erste Dalmatinerhündin "Jabaliena von Schloß Thiergarten", sie kam im Alter von 8 Wochen zu mir und war bereits 8 Jahre alt und zählte zu den Senioren. Angeregt und um einiges schlauer - dank des BARF-Blog´s - ernährte ich "Liena" nun ebenfalls nach dem Beutetier-Prinzip und ich bin mir sicher dass sie gerade deshalb so lange Gesund gelieben ist. Sie hat mich fast bis zu Ihrem 14. Lebensjahr treu begleitet und war niemals krank.
Meine erste Dalmatinerhündin
Jabaliena von Schloß Thiergarten (13 Jahre alt)
Zu meinem Rudel gehörten ab 2012 mein Dalmatiner Rüde "Ringo vom Hügel" und ab 2013 meine Dalmatiner Hündin "Tosca vom Hügel". Unser altes "Lienchen" musste ich leider im Juli 2015 aufgrund der schweren folgen eines Vesitibulärsyndroms im Alter von 14 Jahren gehen lassen. Einige Monate Später erfüllte sich mein langersehnter Traum von der Dalmatinerzucht, denn Ringo & Tosca schenkten mir 2015 meinen A-Wurf aus der meine wundervolle Nachzuchthündin "Castellum Collis DalmaNi Aritos Alegra" hervorgegangen ist. Im gleichen Jahr veröffentlichte Nadie Wolf "Das Barf-Buch" welches ich mit großer Begeisterung gelesen habe und fortan die Ernährung meiner Hunde und der Welpen in der Zucht immer wieder optimiert habe. Für mich ist das Beste gerade gut genug. Daher war es klar auch die Welpen in meiner Zuchtstätte zu "BARFen" und viele meiner Welpenkäufer ebenfalls zu überzeugen bei der "artgerechten Rohfleisch-Fütterung" zu bleiben.
Herzblut bei der Fütterung
All mein bisheriges Wissen war mir nicht genug und so entschloss ich mich die Ausbildung zur zertifizierten Ernährungsberaterin mit dem Schwerpunkt BARF für Hunde und Katzen anzugehen. Glücklicherweise konnte ich im Dezember 2018 noch einen Platz in der THP-Schule bei Swanie Simon und Nicole Wolf ergattern, im Dezember 2019 habe ich die Prüfung erfolgreich abgelegt.
Schon während der Trächtikeit kann man vom Beginn an fütterungsbedingte Mängel des ungeboren Lebens vorbeugen und eine optimale Nährstoffversorgung bieten, wenn gewisse Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Es ist im Grunde wie Backen oder Kochen, wenn man ein Rezept hat gelingt es jedem eine ausgewogene Ration für seinen Liebling zu zaubern. Der Liebe zu den getupften Hunden und der damit verbundenen spezifischen Ernährung des Dalmatiners habe ich es schlussendlch zu verdanken, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe.
Doch was wäre ich ohne mein getupftes Team
Möchten du meine Dalmatiner-Liebhaberzucht und Tupfenfamile kennenlernen?
Ich freue mich, dir meine Begleiter auf 4 Pfoten vorzustellen, egal ob virtuell oder bei einem persönlichen Besuch.